Donnerstag, 26. November 2009

Worte


Manche verletzten,

Manche Wunden heilen.

Manche trösten,

andere erinnern uns.

Mache verunsichern,

mache machen uns Mut.

Mache erwecken Freude,

andere Trauer.

Worte Können vieles anrichten.

Können Sie zerstören und Können aufbauen.

Auch achte darauf welche Worte du benutzt.




Freitag, 20. November 2009

Ich habe Angst!



Angst vor mir selbst!
Ich will dich nicht verlieren, nie mehr.
Und doch werde ich es irgendwann.
Und ich werde selbst daran schuld sein.
Weil ich viel zu viel klammere,
dich zu sehr liebe und einfach nicht genug von dir bekomme.
Denn ich brauche dich.
Du bist mein Leben, meine Welt.
Ohne dich würde alles in sich zusammen klappen.


Und doch!
Ich könnte mich jedesmal Ohrfeigen,
wenn sich das Gefühl einschleicht, die nie wieder los zu lassen.
Alles Türen zu verriegeln und dich nicht raus zu lassen.
Dich ein zu sperren, ganz nah bei mir.
Es klingt so verrückt, so krank, so....
Und doch, es sind meine Gefühle und ich habe Angst vor ihnen.
Dass sie zu stark werden und unserer Liebe zerstören.



Denn das möchte ich aufkeine Fall.


Was soll ich tun?


Es tut mir so Leid!



Donnerstag, 19. November 2009


Kennst du das Gefühl, nichts tun zu konnen, obwohl du nichts lieber möchtest?

Zu helfen obwohl du es nicht kannst?

Es zu sagen und es doch nicht zu Können, Weil es die dir nicht in Schranken zu lassen?

Kennst du es?

Mein Leben bestand nur aus Zweifel und Entscheidungen, aus Zerrissenheit und Verzweiflung.

Sie zerfraßen mich und doch liessen sie mir gerade noch so viel Kraft um zu leben und zum vortäuschen.

Ich dachte die Wege würden nie enden Harten.

Aber dann plötzllich, die Schranken öffneten sich einen Spalt.

Klitzeklein, aber gerade groß genug uns etwas zu sagen.

Etwas mit so großer Bedeutung für mich.

Und kaum waren die Worte ausgesprochen, war ich frei.

Die Last Krieg fort.

Die Schranken niedergerissen.

So ein großartiges Gefühl, wie ich es schon lange nicht mehr gesprüht hatte.

Ich sah Dass das Leben nicht aus Problemen, sonder auch aus schönen Erfahrungen besteht,

vor Denen man sich nicht selber beschützen muss.

Lass sie zu und du wirst sehen, ob du recht hattest oder nicht.

Es war eine meiner besten Entscheidungen seit langer Zeit.

Und ich hoffe, dass. sich dir Schranken noch öfter öffnen werden.






Montag, 16. November 2009

Ganz gleich was passiert, ich liebe dich.






Eigentlich ist das zwischen uns, nicht zu beschreiben.

Es ist einfach leuchtend, rein, atemberaubend, einzigartig und so schön.

Jede Berührung von dir hinterlässt Spuren, die nie zu verblassen scheinen.

Jeder Kuss, brennt sich in meine Erinnerung und lässt für nichts anderes mehr Platz.

Jede Sekunde die ich mit dir verbringe, Macht mich glücklich.

Jede Sekunde in der ich es nicht Di., ist einsam und leer.




Du bist so viel für mich, du machst mich ganz.
Du Fangst mich auf, wenn ich falle.
Du bist für mich da, wenn ich dir brauche.
Du liebst mich so wie ich bin.
Du trägst keine Maske und du selbst bist.




Lass diese Liebe nicht untergehen,
denn sie ist etwas Besonderes.





Ganz gleich was passiert, ich liebe dich.

























Mittwoch, 11. November 2009

Für euch!!

Weiß nicht warum ich schon wieder Blog!
Wahrscheinlich weil ich gerade mal wieder voll habe das hoch! hihi
Der Tag lief gut, wie immer eigentlich!
Wie immer, ach wie mich das ankotzt.
Immer das gleiche, du vergehst in der Eintönigkeit.
Alles ist grau, kalt, gleich und lahm.
Ich wünschte ich könnte ausbrechen.
Raus aus diesem Kaff!
Raus in die Welt sehen, staunen, leben, lieben ,.... bis ich finde keinen Halt mehr.
Bis ich ....
Einfach weg bin!
Aber nein, das kann ich ja nicht.
Könnte ich euch zurück lassen!
Kann ich das?
Nein, ich könnte nie gehen!
Nie ohne dich, ohne sie, ohne ihn.
Und doch wert ich es irgendwann müssen!!
Aber, um meine selbst willen.
Wenn ich daran denke zieht sich alles und ich ... aber gleichzeitig ist es mein zusammen sehnlichster Wunsch.
Zu gehen, zu fliehen, so sein wie ich bin ...
Doch das, kann ich nur erreichen wenn ich meine Wünsche erfülle und singe!
Bis es kein halten mehr gibt!
Singen!
Auf der Bühne!
Dann flieg ich! Einfach! Schwerlos! Ganz weit weg!
Weit weg, in meine Welt, aus der ich leider immer wieder zurück kommen muss!
Aber ich tue es euch zu liebe.
Weil ich euch liebe!

Ohne euch...



















...würde ich in mir ertrinken!!






...würde ich vergehen wie die Blume ohne Sonne!!






...würde ich blind und taub werden für die Welt!!






...würde ich nicht so sein wie ich bin!!







Ich könnte nicht leben ohne euch,



den ihr seit es die mein Leben erst lebenswert machen.


Ich liebe euch!!




Bin sooo unendlich froh das es euch gibt und ich euch meine Freunde nennen darf!!














Thx



Bella!!












Dienstag, 10. November 2009

Wieso??

Verdammt ich hasse es!
Man sagt es sich,
Mensch redet es sich ein,
Der Kopf weiß es,
aber das Herz wird es nicht wahr haben!
Und dann ein kleiner Funken,
den Mann zu einem ganzen Feuerwerk ein Hoffung macht!
Es sieht aus als ob alles klappt.
Selbst dein Kopf fängt an zu begreifen und dann .....
bricht alles zusammen!
Mist!
Der Schmerz, sterben Traurigkeit und dieser Hass!
Wieso ... wieso könnte es nicht klappen!
Ich habe mich sooo drauf gefreut.
Habe geplant, nachgedacht, vorbereitet und jetzt ....
Ach egal, es lässt sich ja eh nicht ändern!

Egal!!


Er ist mir egal dass die Sonne untergeht,

dass der Himmel sich schwarz färbt,

dass die Stille sich um uns herum ausbreitet,

dass ich dein Gesicht nicht mehr sehe...

Ich spüre dich hier und jetzt,

und alles andere zählt nicht mehr.

Für Verliebte....


sind Sekunden wie Stunden,

Stunden sind wie Tage,

Tage wie Wochen,

Wochen wie Monate,

Monate sind wie ein Jahr,

und doch ist ein Jahre für sie nur ein Augenblick .


Nie mehr!!


Halt mich fest und lass mich nie mehr los!!

Denn ich liebe dich und will dich nie verlieren!!

Kannst du..??


Kannst du?

Es ist ganz nah bei dir, nur Zentimeter entfernt.

Strecke doch einfach deinen Arm aus und fühle.

Öffne endlich deine Augen und schau.

Verdänge den Lärm und versuche zu hörn.

Entspann dich und fühl.

Etwas ganz Besonderen ist da,

nur wir nehmen es einfach nicht den Krieg.

Leider!

Zeit!!


Lass die Zeit stehen!!

Ich wünschte du könntest es,

denn ich will ewig hier liegen.

Ganz nah bei dir, um deinen Herzschlag zu hören.

Dich zu fühlen, dich zu sehen

und um den Zeitpunkt für immer in mir festzuhalten
.

Schwanger


Schwanger. Nein! Mein Kopf dröhnt. Der muss falsch sein, bestimmt. Aber wieso sollte dieser Test genau wie die zwei Vorigen auch falsch sein? Langsam wurde mir der ernst meiner Lage klar und ich erstarrte.
„So eine Scheiße“, rief ich aus. Sodass sich die anderen Frauen auf der Toilette verdutzt zu mir umdrehten. Ich verzog das Gesicht und schaute noch mal auf den Test. Sollte ich noch mal einen machen, nur um ganz sicher zu gehen? Aber nein, dafür reicht mein Taschengeld nicht mehr aus.
Ich seufzte und schüttelte das Ding. Wieso konnte den kein `nicht` vor dem Schwanger erscheinen. Wieso den nicht? Genau wie bei den anderen Test. Der Erste. Dieses Plus hätte mich fast wahnsinnig gemacht. Ich war, glaub ich, einen halbe Stunde nur dagestanden und hatte das Ding geschüttelt. Bis eine ältere Dame zu mir heran gekommen war und mir ihre altem nach Parfüm riechende Hand auf die Schulter gelegt hatte: „ Ja mein Kind so kann`s gehen. Diesen senkrechten Strich kannst du nicht wegschütteln. So sehr du dich auch bemühst.“ Sie lächelte, und dachte wahrscheinlich sie könnte mich mit ihrem Lächeln aufheitern. Man wie sehr sie sich getäuscht hatte. Ich nickte stumm und schaute weg. Am liebsten hätte ich ihr sonst was an den Hals geschrien. Aber ich konnte irgendwie nicht. Was wenn sie recht hatte. Zuerst wollte ich es nicht glauben. Aber als der zwei Test und der hier mir dasselbe sagten. Wurde es mir langsam klar.
Mist. Ich trat gegen einen Mülleimer. Das warf ich den Test in Waschbecken und verließ die Toilette. Raus, einfach nur raus. In diese scheiß beschissene Welt.

My Love





Ihre Wärme war verschwunden. Ich fühlte sie nicht mehr und doch hielt ich sie fest in meinen Armen.
Alles um mich herum war rot. Es war alles still, so dass ich nur noch mein, von Schmerz klopfendes Herz hörte. Die Sonne ging langsam unter und tauchte meine Umgebung in ein unwirkliches Licht.
Ich wollte sie nicht loslassen, aber ich wusste dass ich es bald tun musste.
Ich drückte meine Hand immer noch auf ihre Wunde, obwohl sie schon lange nicht mehr blutete. An meiner
Hand klebte dieses rote Zeug und ich fing an zu würgen, als ich den metallischen Geruch roch.
Ich schaute mich noch mal um. Die Dämmerung hatte eingesetzt.
Ich betrachtete sie ein letztes Mal. Sie wirkte wie ein Geist. Das Leben war aus ihr gewichen und hinterließ einen Hauch von Einsamkeit und Leere auf ihrem Gesicht. Ihre Augen waren geschlossen. Nie wieder würden mit ihre Augen mit den langen Wimpern ihre kristallblauen Augen preisgeben. Die mir so oft Geheimnisse entlockt hatten.
Zu viele Geheimnisse!!
Ihre einst so vollen, roten Lippen wirkten blutleer. Ihr feines Gesicht mit hohen Wangenknochen und den versteckten Grübchen war in ihrer gewellten, hellroten Haarpracht eingebettet.
Es sah aus als schliefe sie, aber sie schlief nicht und sie würde auch nie wieder aufwachen.
Ich spürte wie die Tränen meine Wangen hinunterliefen und wünschte sie schnell weg.
Es wurde langsam dunkel. Ich musste gehen und automatisch verkrampfte sich meine Körper. Ich wollte nicht gehen, aber ich musste.
Ein letztes Mal beugte ich mich über sie und fühlte ihre Lippen. Ich genoss unseren letzten Kuss. Denn es war mir egal dass sie nicht forderte, es war mir egal dass Er eiskalt war und nach Blut schmeckte. Ich genoss ihn.
Bis ich mich losriss, sie auf ihre ewiges Bett aus Blütenblättern legte und loslief.
Nicht zurück blickend.
Nicht zurück auf das Mädchen das ich geliebt hatte und nicht zurück auf das durch sie verlorene Leben

Darkness




Sie stand da, einfach nur da und schaute die Klippe hinab. Die Sonne war bereits aufgegangen und tauchte das Tal in ein neues frisches Licht. Die steinige Klippe wirkte rot, golden mit neuem Tageslicht. Sie trat einige Schritte näher an den Rand heran, so dass kleine Steinchen sich lösten und zu einer kaum bemerkbaren Lawine wurden. Trotz des frühen Morgens war es ziemlich windig, so dass sich dunkle Wolken mit den kleinen Hellen mischten und Bilder in den Himmel malten, die nur sie verstand. Der nun frisch aufkommende Wind drückte ihr hauchdünnes Kleid an ihren Körper. Ihr wurde langsam kalt. Trotzdem atmete sie ein paar mal tief ein und ließ die letzte Nacht Revue passieren.
Es hätte nicht passieren sollen und doch es war richtig gewesen. Die Einsamkeit hatte sie zusammen geführt und für ein paar Stunden das Übel was ihnen widerfahren war vergessen lassen. In seinen Armen hatte sie sich sicher gefühlt, geborgen und verstanden gefühlt.
Sie hatten keine Geheimnisse voreinander gehabt und die Wahrheit in ihren Worten hatte sich in pure Leidenschaft verwandelt.
Er wurde immer kälter, so dass sie ihre Arme um ihren Körper schlung.
Sie seufzte leise als sie wieder in ihre Erinnerungen abdriftete. Er war so warm gewesen. Seine reine, ebenmäßige Haut hatte im Licht des Lagerfeuers weich und einladend gewirkt. Sie hatte ihm einfach nicht wiedersehen können.
Die Sonne war nun hinter den Wolken verschwunden und es begann langsam zu regnen. Ihr hauchdünnes Kleid nahm den Regen sofort auf und klebte nach wenigen Minuten an ihrer Haut. Sie genoss den warmen Regen und sog die klare, saubere Luft tief in ihre Lungen ein.
Dann, auf einmal legten dich Hände auf ihre Hüften und weiche Lippen berührten sachte ihren bleichen schlanken Hals, nachdem ihre Haare behutsam zur Seite gestrichen wurden.
Bei dieser Berührung zuckten kleine Blitze durch ihren ganzen Körper. Ein leises Stöhnen entfuhr ihren Lippen, den sie wusste wer hinter ihr war.
Mit einem Ruck drehte sie sich um und schaute in seine tiefschwarzen Augen. Doch sie könnte seinem fördernden Blick nicht standhalten, also schloss sie ihre Augen und suchte seine Lippen. Sie küssten sich lange und innig. Erst langsam, fast sachte und dann fordernd und wild. Ein paar mal biss sie ihm auf die Lippe, nur so zum Spaß. Er drückte sie noch mehr an sich. Doch obwohl der Kuss so zart, wild, leidenschaftlich und atemberaubend war, hob sie nicht ab, sondern blieb auf dem Boden. Sie verfolgte im Kopf den Weg seiner Hände.
Hüfte, Rücken, Arme, Schultern, Nacken, Hals. HALS.
Seine Hände schlungen sich um ihren Hals, seine Lippen lösten sich und sein tiefschwarzen Augen bohrte ich in ihre. Sie zeigten ihr die Wahrheit, die nackte Wahrheit die ihr Gänsehaut bereitete und bis jetzt tief in ihm verborgen geblieben war. Auf einmal verschwand der Boden unter ihren Füßen und sie klammerte sich an seine Arme um nicht vollkommen ins Leere zu stürzten. Nicht mal ein Schrei war ihr entwichen. Nach Luft ringend und zappelnd versuchte sie endlich wieder Boden unter ihren nackten Füßen zu finden, doch der Druck um ihren Hals wurde immer stärker. Kleine Blitze tanzen in ihren Kopf und ihr wurden übel. Mit letzter Kraft würgte sie das Wort „Warum??“ hervor und erhielt ein teuflisches Grinsen eher der Druck um ihren Hals urplötzlich verschwand und sie in die Tiefe fiel. Immer weiter. Bis die Dunkelheit sie verschlang.

Ende!!

Das neue Haus


Ich stand am Fenster und blicke auf die immer noch nicht vertraute Lichtung hinter unserem Haus. Wir waren vor einem Monat hierher gezogen. Mit `Wir` meine ich mein Mutter und mich!!! Soweit ich mich zurück erinnern konnte, gab es immer nur sie und mich. Wir waren also vor einem Monat hierher gezogen. In die kleinste und am weitesten von der Zivilisation entferntesten Stadt in ganz Deutschland. Das Haus, oder mehr das Anwesen das wir, weil es Jahrzehnte lang leer gestanden hatte, recht billig bekommen hatten, war riesig. Ich hatte ein wunderschönes Zimmer und eine gigantische Aussicht auf eine Lichtung hinter unserem Haus. Im Großen und Ganzen fühlte ich mich nach dem ganzen Kiste schleppen, einrichten und Gezanke mit meiner Mutter ganz wohl. Ich war allein und das war auch ganz gut so. Meiner Mutter, die den ganzen Schnellumzug organisiert hatte, habe ich zur Entspannung einen Wellnesstag geschenkt. Sie hatte es dankbar angenommen und war bereits früh morgens losgefahren. So hatte ich den ganzen Tag für mich allein, was sich als ziemlich langweilig heraus stellte. Wir hatten noch keinen Fernseher und von Internet hatte man hier anscheinen noch nichts gehört. Also blieb mir nur eins, ein Buch zu schnappen und mich auf meiner extrem breiten und mit Kissen bequem gemachten Fensterbank hinzusetzen und zu lesen. Das strahlende Licht des Frühlings schien an mir vorbei in mein Zimmer und wanderte über meine, immer noch nicht ausgepackten Kisten. Ich verspürte einfach keine Lust sie auszupacken. Klar, ich mochte mein neues Zuhause und war mit dem Umzug einverstanden gewesen, denn nichts hatte mich an unser altes Zuhause gebunden. Keine Freunde, keine Familie, nichts. Aber trotzdem wollte ich nicht auspacken. Es kam mir nicht richtig vor. Zumindest jetzt noch nicht.
Das Licht der untergehenden Sonne schien mir ins Gesicht, so dass ich meine Augen aufmachte. Ich war zu meiner Verwunderung eingeschlafen und schaute jetzt zur Lichtung, in der sich zwei Leute bewegten. Ein Mann und eine Frau. Sie liefen Hand in Hand. Ich fühlte wie meine Wangen heiß wurden, und blickte weg. Wahrscheinlich ein Paar, das einen kleinen Spaziergang machte und ich glotzte schon förmlich. Ich stieg von der Fensterbank herunter und streckte mich. Das war das erste und letzte mal das ich auf der Bank hier einschlafe, ermahnte ich mich. Mein Blick fiel wieder zur Lichtung und blieb wie festgeklebt dran hängen. In meinem Kopf machte es klick und ich öffnete den Mund um zu schreien aber es kam kein Wort, nur ein Keuchen heraus. Der Mann und die Frau stand noch da, nur hatte sich das vertraute Paar in ein ums Leben ringendes verwandelt. Der Mann beugte sich über die Frau und seine Hände schlangen sich um ihren Hals. Ihre Hände steckten in seinen Haaren und zogen daran. Sie zappelte wie ein Fisch in seinen Händen, aber der Kampf dauerte nicht lange. Irgendwann ließen ihre Zuckungen nach und sie ließ ihre Hände hängen. Ich krallte mich mit den Händen an der Fensterbank fest, da mir die Füße den Dienst versagen wollten. Mein Keuchen wurde zu einem Schluchzen. Oh mein Gott! Auf einmal ließ der Mann die Freu fallen und schaute zum Haus. Sein hasserfüllter Blick traf mich und ich zuckte verschreckt zurück.
Nein, er konnte mich nicht gesehen haben!? Oder doch?
Nach ein paar tiefen Atemzügen wagte ich es wieder und schaute zur Lichtung. Wieder stockte mir der Atem. War ich jetzt völlig übergeschnappt! Der Mann war weg, ebenso wie die noch eben tot auf dem Boden gelegene Frau. Ich schaute verwirrt durch die Gegend, nirgends war eine Spur von den beiden. Was sollte ich jetzt tun? Der Gong unserer Haustür riss mich aus den Gedanken. Was wenn er es ist? Ein Gedanke, dem ich viel zu gerne folgegeleistet hätte, dränge mich alle Türen und Fenster zu schließen und mich in meinem Bett zu verkriechen. Aber die Neugier war zu groß, also ging ich die knarrende Holztreppe runter in den Hauseingang und schaute durch das ins Holz eingelassene Glas in der Tür. Ich sah nichts! Draußen begann es langsam zu Dämmern. Mein Herz beruhigte sich langsam und da ich niemanden sah, öffnete ich die Tür. Niemand war da. Ich atmete erleichtert aus. Man konnte sich aber auch verrückt machen. Gerade als ich die Tür wieder schließen wollte, räusperte sich jemand und ich schaute noch mal nach draußen. Da stand er, der Mann von der Lichtung. Ich schluckte hörbar und mein Körper versteifte sich. Er lächelte. Ich hörte dass er nach einem Telefon fragte, aber ich beachtete ihn nicht. Meine Augen waren auf die Frau hinter ihm gerichtet. Die Frau von der Lichtung. Das kann nicht sein, schoss es mir durch den Kopf. Mir wurde schwindlig. Ich hatte es doch gesehen. Beide schauten mich an, beide lebten, sie waren gesund und glücklich. Er fragte noch mal nach dem Telefon. Offenbar dachte er ich höre nicht recht. In meinem Kopf ratterte es. Das kann nicht möglich sein. Jetzt sagte die Frau etwas. Ich verstand es nicht. Sie streckte mir ihre Hand entgegen und ich nahm sie zögernd entgegen. Was ich sofort wieder bereute. Ihre Hand war eiskalt und in meine Hand begann es zu kribbeln. Ich sah in ihr Gesicht, das lächelte. Dann war ich weg. Verlor mich in Dunkelheit.
Das Licht weckte mich. Es war so intensiv das ich zuerst meine Augen zusammen kniff bevor ich sie aufmachte. Mein Körper schlug Protest und ich stöhnte als ich mich aufrichtete. Zuerst begriff ich nicht. Dann machte es klick. Ich schaute auf meine Armbanduhr. 16.54 Uhr. Sonnenuntergang. Ich war eingeschlafen und habe geträumt. Das war alles nur ein Traum gewesen. Gott, war ich erleichtert. Ich lief paar Schritte durch mein Zimmer und wunderte mich über meinen wirklich komischen Traum bevor ich zum Fenster hinaus schaute. Ich stockte und mein Lächeln verschwand. Ein Mann und ein Frau, Hand in Hand, in der Lichtung. Automatisch drehte ich mich vom Fenster weg, und blickte auf meine immer noch nicht ausgepackten Kisten. Auspacken erscheint mir JETZT gar nicht mehr so übel.

Montag, 9. November 2009

The seasons

Die Jahreszeiten vergehen, sie schwinden an uns vorbei und wir mit ihnen.
Sekunden werden Minuten,Minuten werden Tage, Tage werden Wochen, Wochen werden Montae und Monate werden zu einem Jahr. Die Zeit vergeht, in den Jahreszeiten an uns vorbei.
Nur ist mein bestreben die Zeit in meinen Worten festzulegen und zu wandeln wie die Jahrezeiten.